November 2025 – Prävention als BGM für Unternehmen

Ein Rückblick und Ausblick –
Prävention für Unternehmen und ihre Menschen! 

November

Was Coaching bewirken kann

„Ich muss das erstmal sacken lassen!“ – einer der Sätze, die in den Events „Gelassen statt geladen!“ und „Zeit im Griff – funktionierst du noch oder lebst du schon?“ fiel. Die Veranstaltungsreihe „Life-Balance“, initiiert von Susanne Hasenbeck (Tourismus-Leitung der Gemeinde Grube), zeigt Wirkung. Was als kleiner Ausschnitt aus meinem Coaching-Angebot begann, hat große Resonanz erzeugt – mit tiefergehenden Impulsen, wissenschaftlich fundiert und praxisnah. 

Teilnehmende berichten: „Ich habe verstanden, was meine persönlichen Stressverstärker sind und wie ich an mir arbeiten kann.“ Dieses Feedback zeigt, was Coaching möglich macht. Es gibt keine Ratschläge, sondern Fragen, Perspektiven und Tools, die zur Selbstreflektion anregen.

Relevanz für Unternehmen:
Work-Life-Balance als Gesundheitsstrategie 

Diese Präventionsreihe ist jedoch nicht nur für Privatpersonen geeignet, sondern lässt sich hervorragend in das betriebliche Gesundheitsmanagement integrieren. Themen, wie Stress, Burnout, Entspannung und Prioritäten setzen, füllen ganze Tage und treten in einer Welt, die sich zumindest gefühlt immer schneller dreht, zunehmend in den Vordergrund. 

Stress, Burnout und Depressionen sind heute zentrale Ursachen für Arbeitsausfälle. Laut Techniker-Studie 2021 „Entspann dich, Deutschland“ ist jeder vierte häufig gestresst.1 Tendenz steigend. „Die AOK zählte 2023 durchschnittlich 7,7 Arbeitsunfähigkeitsfälle je 1.000 Mitglieder aufgrund einer Burnout-Diagnose. Damit hat sich die Diagnosehäufigkeit im letzten Jahrzehnt drastisch erhöht. Auch das Krankheitsvolumen dieser Diagnosegruppe ist zuletzt deutlich gestiegen: waren es 2005 noch 13,9 Krankheitstage registrierte die AOK 2023 durchschnittlich 174,8 AU-Tage je 1.000 Mitglieder. Hochgerechnet auf alle gesetzlich krankenversicherten Beschäftigten ergeben sich daraus für 2023 rund 186.000 Burn-out-Betroffene mit kulminierten 4,7 Millionen Krankheitstagen.“2

Gesellschaftliche Perspektive:
Die unsichtbare Belastung

Diese Zahlen zeigen nur die Spitze des Eisbergs. Die Frage, die sich mir dabei stellt, wie viele unentdeckte Fälle kommen hinzu? Wie viele Menschen gehen trotz Symptomen nicht zum Arzt, weil eine psychische Belastung noch immer als Schwäche ausgelegt wird, weil es in unserer Gesellschaft noch immer nicht akzeptiert wird, dass es neben einer normalen Grippe auch andere Belastungen geben kann, mit denen wir alle mehr oder weniger zu kämpfen haben? Doch psychische Belastungen sind keine Schwäche – sie sind real, menschlich und verdienen unsere Aufmerksamkeit. 

Stellen Sie sich selbst die Frage:
Wann waren Sie emotional so belastet, dass sie nicht voll leistungsfähig waren? 
Wann haben Sie nur funktioniert, statt zu leben?
Wie oft nehmen Sie Arbeitsthemen mit in den Feierabend? 
Wie oft sind sie dadurch nicht ganz bei Ihrer Familie oder Ihren eigenen Bedürfnissen? 

engineura:
Wissenschaftlich fundierte Prävention mit Tiefgang

Hier setzt engineura an – als vorbeugende Maßnahme – zum Schutz Ihrer Ressourcen – Ihrer Menschen im Unternehmen. Das betrifft nicht nur Führungskräfte, sondern alle Ihre Mitarbeitenden.

Neben allgemeinen Vorträgen & Beratungen bietet engineura auch individuelle Ansätze & Diagnostik, z.B. mit der PSI-Theorie nach Prof. Dr. Julius Kuhl. Dieses Persönlichkeitsmodell zeigt nicht nur das eigene Stresslevel und die Belastbarkeit auf, sondern stellt auch bewusste und unbewusste Motive gegenüber.

Es erklärt, warum wir Handeln, Denken und Fühlen, wie wir es tun. Seit über 30 Jahre wissenschaftlich erforscht, kann es besonders Führungskräften wertvolle Impulse zur persönlichen Weiterentwicklung bieten. 

Verantwortung beginnt mit einem ersten Schritt!

Nutzen Sie die Chance zur Prävention. Vereinbaren Sie ein unverbindliches, kostenfreies Erstgespräch. Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern Verantwortung und ein Teil Ihrer Unternehmenskultur. Als Führungspersönlichkeit können Sie Ihren Mitarbeitenden zumindest die Möglichkeit bieten, für sich selbst zu sorgen. 

Die Umsetzung liegt bei jedem selbst. Aber Sie haben den ersten Schritt getan. Eine Maßnahme, die sich langfristig für Sie, Ihr Unternehmen und alle, die darin einen Platz haben, bezahlt macht. 

Sind Sie bereit in sich und Ihre Kollegen zu investieren? 

(1) https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/tk-stressstudie-2021-2116458. 25.10.2025

(2) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/239872/umfrage/arbeitsunfaehigkeitsfaelle-aufgrund-von-burn-out-erkrankungen/. 25.10.2025